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Vom strategischen Softwareprojekt zum nachhaltigen Geschäftserfolg

Komplexe Projektsteuerung, agile Softwareentwicklung und erfolgreiche Erschließung eines neuen Kundensegments.

Ausgangssituation

Ein international tätiges Softwareunternehmen wollte mit einer bestehenden technologischen Kompetenz ein neues, strategisch relevantes Kundensegment erschließen.

Für das Unternehmen war dieses Vorhaben mit besonderen Herausforderungen verbunden. Es verfügte bislang über keine vergleichbaren Referenzen in diesem Marktsegment. Gleichzeitig stellte der Auftraggeber außergewöhnlich hohe Anforderungen an Sicherheit, Vertraulichkeit und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben.

Hinzu kam ein anspruchsvoller vertraglicher Rahmen: Die Zusammenarbeit sollte auf Grundlage eines Werkvertrags mit verbindlich definierten Leistungen und einem Festpreis erfolgen.

Zu Projektbeginn waren jedoch zahlreiche fachliche Anforderungen noch nicht abschließend geklärt.

Herausforderung

Die zentrale Herausforderung bestand darin, die vertraglich geforderte Planungssicherheit mit der notwendigen Flexibilität einer komplexen Softwareentwicklung zu verbinden.

Ein rein sequenzielles Vorgehensmodell hätte angesichts der unvollständigen Anforderungen erhebliche Risiken mit sich gebracht.

Gleichzeitig mussten die vertraglichen Verpflichtungen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die besonderen Anforderungen des Auftraggebers zuverlässig eingehalten werden.

Darüber hinaus erforderte das Vorhaben die Koordination zahlreicher interner und externer Beteiligter.


Mein Beitrag

Als verantwortlicher Projektleiter übernahm ich die Planung, Steuerung und operative Leitung des mehrjährigen Softwareprojekts.

Das Projekt umfasste ein Budget im mehrstelligen Millionenbereich sowie ein interdisziplinäres Team von rund 20 bis 25 Beteiligten.

Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit war die Entwicklung eines geeigneten Vorgehensmodells.

Ich überzeugte den Auftraggeber von den Vorteilen einer iterativen und agilen Softwareentwicklung und etablierte damit einen Ansatz, der in dieser Form zuvor im Unternehmen nicht eingesetzt worden war.

Dabei verband ich die vertraglichen Anforderungen eines Werkvertrags mit einer agilen internen Projektorganisation.

Durch ein konsequentes Anforderungs-, Änderungs- und Projektmanagement stellte ich sicher, dass die notwendige Flexibilität nicht zulasten der vertraglichen und wirtschaftlichen Ziele ging.

Neben der operativen Projektsteuerung verantwortete ich die Abstimmung mit dem Auftraggeber, internen Fachbereichen, der Geschäftsführung sowie externen Partnern und Lieferanten.


Ergebnis und nachhaltige Wirkung

Das Softwareprojekt wurde erfolgreich abgeschlossen und die entwickelte Lösung produktiv eingeführt.

Die vereinbarten Projektziele hinsichtlich Leistungsumfang, Terminen und Budget wurden erreicht.

Der Auftraggeber würdigte insbesondere die Qualität der Zusammenarbeit und die erzielten Ergebnisse.

Aus dem erfolgreichen Projekt entstanden weitere Entwicklungs- und Erweiterungsaufträge, deren Umsetzung ich ebenfalls verantwortete.

Darüber hinaus entwickelte ich gemeinsam mit dem Kunden zusätzliche After-Sales-Leistungen, die anschließend in das Leistungsportfolio des Unternehmens aufgenommen wurden und neue Möglichkeiten für wiederkehrende Umsätze eröffneten.

Auch innerhalb des Unternehmens entfaltete das Projekt eine nachhaltige Wirkung. Das etablierte agile Vorgehensmodell diente als Orientierung für nachfolgende Projekte und beeinflusste die Weiterentwicklung der unternehmensweiten Projekt- und Produktentwicklung.

Der Projekterfolg und die daraus entstandenen geschäftlichen Perspektiven trugen wesentlich dazu bei, dass ich anschließend die Verantwortung für einen größeren operativen Unternehmensbereich übernahm.

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